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Josis Erfahrung mit Einfach Ernährung
KundenerfahrungEntspanntes Essverhalten

Von 1800 auf 2300 Kalorien, mehr Muskeln und ein entspanntes Essverhalten, Josis Erfahrung mit Einfach Ernährung

Josi ging von 1.800 auf 2.300 Kalorien, hält ihr Gewicht und baute Muskeln auf. Die größte Veränderung ist mental: kein Dauerhunger, sondern ein entspanntes Essverhalten.

Michi
Michi · 5 Min Lesezeit

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Der Salat mit Hähnchenstreifen

Josi geht abends essen. Aber vorher hat sie den ganzen Tag gespart.

Wenig gefrühstückt, mittags zurückgehalten, immer mit dem Blick auf den Abend. Und wenn sie dann am Tisch sitzt, nimmt sie den Salat mit Hähnchenstreifen. Sicher ist sicher.

An guten Tagen traut sie sich vielleicht etwas anderes. Aber dann kommen die Gedanken.

Ich dachte dann, jetzt wiege ich morgen bestimmt viel mehr, dann fühle ich mich doof und denke, ich nehme zu.

Josi ist 33, Psychologiestudentin im klinischen Bereich und nebenbei Krankenschwester auf der Intensivstation. Sie kennt den menschlichen Körper. Und trotzdem saß sie jahrelang in genau diesem Muster fest.

Alles wissen und es trotzdem nicht hinkriegen

Josi kannte die Theorie. Die Diätspirale, die Unzufriedenheit mit dem Körper, das schnelle Abnehmenwollen und die Angst, dann wieder mehr zu essen. Sie wusste, dass ein Körper auch mal in den Erhalt gehört. Sie wusste, wie das alles funktioniert.

Nur hingekriegt hat sie es nicht.

Mich hat belastet, dass ich alles wusste, aber es irgendwie nicht richtig hingekriegt habe.

Immer wieder rutschte sie in Phasen, in denen sie doch zu wenig aß. In den Aufbau zu gehen, sich das mal zu trauen, das schaffte sie allein nicht.

Wie Josi auf Einfach Ernährung stieß

Es fing bei Instagram an. Ein Video, in dem Michi die experimentelle Methode vorstellte.

Josi hatte vorher schon mit dem Thema Kontakt gehabt, vielleicht wurde es ihr deshalb angezeigt. Es catchte sie. Und weil sie ein Mensch ist, der dann tiefer gräbt, hörte sie als Nächstes den Podcast.

Das klingt irgendwie alles ganz schön. Erstens finde ich die Leute total sympathisch, zweitens finde ich das total interessant.

Was sie schließlich zum Coaching bewegte, war nicht die nächste Diät. Es war der Wunsch, die Unsicherheit loszuwerden.

Es muss ja nicht so schwer sein, wenn es Menschen gibt, die dir emotional helfen können, da mehr Leichtigkeit und mehr Klarheit reinzubekommen.

Bedenken vor dem Start

Große Angst hatte Josi nicht. Sie war optimistisch, dass niemand sie zu etwas zwingen würde.

Aber eine Frage blieb.

Ich habe schon gedacht: Kriegst du das hin? Ist das, was ich mir wünsche, überhaupt realistisch?

Zu dem Zeitpunkt aß sie zwischen 1.800 und 2.000 Kalorien. Eigentlich wollte sie 2.000, oft wurden es aber doch nur 1.700 oder 1.800. Der Puffer.

Und die Verteilung? Tagsüber zu wenig, dann der Hunger, dann das Aufsparen für den Abend. Energetisch, das spürte sie, wäre deutlich mehr drin gewesen.

Von 1.800 auf 2.300 Kalorien

Nach der experimentellen Methode ging Josi mit den Kalorien hoch. Bis auf rund 2.300.

Und das Entscheidende: Sie braucht sie mittlerweile auch.

Das Höchste bei den Kalorien waren so 2.300, da bin ich hochgegangen. Und die brauche ich mittlerweile auch.

Ihr Gewicht? Blieb stabil. Bei 1,53 m pendelt sie zwischen 51 und 53 Kilo, größere Sprünge macht ihr Körper ohnehin nicht. Ihr Höchstgewicht nach der experimentellen Methode lag bei 53 Kilo.

Dafür hat sich woanders etwas getan. Josi ist viel am Krafttraining und gibt dort ordentlich Gas. Das merkt sie inzwischen an ihrer Körperkonstitution. Da hat sich Muskelmasse bewegt.

500 Kalorien mehr, gleiches Gewicht, mehr Muskeln. Bei einer Frau, die 1,53 m groß ist.

Eine halbe Pizza reicht

Die wichtigste Veränderung steht aber nicht auf der Waage.

Josi hat gelernt, ihr Essen sinnvoll zu verteilen. Kein Dauerhunger mehr, kein Warten auf den Abend. Normale Mengen, Frühstück, Mittag, Abendessen, auch mal eine Zwischenmahlzeit.

Ich muss jetzt nicht mehr den ganzen Tag Hunger haben und denken: Oh Gott, hoffentlich ist bald Abend.

Kein Food-Fokus, kein Heißhunger. Und dann ist da diese Sache mit der Pizza.

Wenn wir Pizza essen, esse ich meine halbe Pizza und bin zufrieden. Die andere Hälfte könnte ich essen, aber meistens mag ich gar nicht mehr. Dann wird sie später oder am nächsten Tag gegessen.

Früher wäre das undenkbar gewesen.

Der Stresspegel ist im Essverhalten einfach deutlich reduziert.

Was wirklich zurückkam

Josi hat heute beim Spazierengehen darüber nachgedacht, was das Wertvollste an der ganzen Sache war. Ihre Antwort hat wenig mit Kalorien zu tun.

Wenn der Körper wieder Energie hat, kommt vieles zurück. Auch die Gefühle. Die Freude, aber ehrlicherweise auch die Angst. Ein Körper mit Energie hat wieder Kraft für alles, auch für das Unangenehme.

Und das hat eine Kaskade in Gang gesetzt.

Früher hätte Josi zu jeder Herausforderung eine Diät dazugepackt. Steht die Masterarbeit an? Dann nebenbei am Körper rumdoktern, weil das die Anspannung wegnahm.

Immer wenn eine Herausforderung kam, habe ich angefangen, in meinem Körper rumzudoktern.

Diesmal nicht.

Ich möchte in der Prüfungsphase nicht auf dem Zahnfleisch stehen, nur damit ich diese Angst nicht fühle, dass ich vielleicht unzulänglich bin oder einen Fehler mache.

Das ist der eigentliche Shift. Nicht die 500 Kalorien. Sondern das hier:

Der Mehrwert ist, dass ein Leben wieder möglich ist, wo Gefühle einen Platz haben, wo normale Herausforderungen einen Platz haben, die bearbeitet werden können und die man nicht wegkontrollieren muss.

Josis Botschaft

Josi ist selbst Psychologin. Und genau deshalb wiegt, was sie zum Schluss sagt.

Es lohnt sich, mal auf das eigene Ernährungsverhalten zu schauen und ins Gespräch zu gehen.

Es kursiere so viel Mist zu dem Thema, sagt sie. Vielen Menschen wäre geholfen, wenn sie weniger davon konsumieren würden. Gerade für hochbelastete Menschen hält sie das Format für wirklich hilfreich.

Ich glaube, es würde sehr viel Elend ersparen.

Josis Kalorienreise auf einen Blick

  • Vorher: 1.800 bis 2.000 kcal (oft eher 1.700 bis 1.800)
  • Heute: rund 2.300 kcal (und sie braucht sie auch)
  • Größe: 1,53 m
  • Gewicht: stabil zwischen 51 und 53 kg
  • Höchstgewicht nach experimenteller Methode: 53 kg
  • Krafttraining: mehr Power, sichtbar mehr Muskelmasse
  • Essverhalten: sinnvoll verteilt, kein Dauerhunger, deutlich weniger Stress
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