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Sandras Erfahrung mit Einfach Ernährung
KundenerfahrungEntspanntes Essverhalten

Von 1900 auf 2400 Kalorien und endlich Frieden mit dem Essen, Sandras Erfahrung mit Einfach Ernährung

Sandra startete bei 1.900 Kalorien und isst heute stabil 2.300 bis 2.400. Von Perfektionismus und Schwarz-Weiß-Denken zu Frieden mit dem Essen.

Michi
Michi · 4 Min Lesezeit

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Der Strand in Thailand

Sandra ist 37 Jahre alt und kommt aus Tirol. Und sie kennt den Moment, in dem etwas Klick macht.

Er passiert im Urlaub. Am Strand. Neben ihr ihr Freund, vor ihr das Meer, in der Hand das Handy. Von außen der perfekte Moment.

Im Kopf ein anderer Film. Das Buffet gestern. Das Buffet heute. Und dieser eine Gedanke, den sie viel zu gut kennt:

Jetzt ist eh schon alles egal, jetzt gönne ich mir noch mal richtig.

Sandra weiß auch, was danach kommt. Sie hat es oft genug erlebt.

Man weiß ja dann, dass der Zeitpunkt kommt, wenn man wieder zu Hause ist und sich dann komplett unwohl fühlt.

Es ist dieser Strand, an dem sie den Entschluss fasst. Sie will das Thema angehen. Endlich.

Mit dem Rücken zur Wand

Ernährung war für Sandra kein leichtes Thema. Es war belastend. Es war erdrückend.

Ich fühlte mich, wie wenn man mit dem Rücken zur Wand steht und nicht mehr weiß, was man machen soll.

Ihr Alltag drehte sich um Kontrolle. Hauptmahlzeiten so kalorienarm wie möglich. Damit am Abend noch was übrig ist. Damit sich noch was einteilen lässt.

Und dann kam der Feierabend.

Sandra kam nach Hause. Hungrig. Sie machte den Kühlschrank auf. Und aß.

Am Wochenende sah es nicht besser aus. Ohne Struktur wurde aus Langeweile Schokolade. Aus Emotionen wurden Süßigkeiten. Immer wieder.

Dazu kam ihr Perfektionismus. Der jeden Bissen zu einer kleinen Prüfung machte. Der wollte, dass alles stimmt. Und der genau damit alles nur schlimmer machte.

Ein Lichtblick im Dschungel

Sandra ist über eine gemeinsame Followerin auf Instagram auf Michis Profil gestoßen. Von dort auf Einfach Ernährung. Und irgendetwas war anders als sonst.

Kurz. Klar. Auf den Punkt.

Es war für mich so ein kleiner Lichtblick im Dschungel des Ernährungs- und Fitnessbereichs.

Sandra kannte die Bubble. Die widersprüchlichen Ratschläge, die endlosen Meinungen, die immer neuen Regeln. Und hier passierte etwas Seltenes. Sie fühlte sich gemeint. Sie fühlte sich verstanden.

Sie wusste auch, was Menschen ihr sagen würden. Iss ein bisschen weniger. Reiß Dich zusammen. Mach einfach.

Sie wusste das selbst. Aber Wissen und Tun sind zwei verschiedene Dinge.

Ich hatte das Gefühl, ich brauche jemanden, der mich an die Hand nimmt und mich begleitet.

Also buchte sie.

Die Erlaubnis, nicht perfekt zu sein

Am Anfang war da Angst. Vor dem Kalorienzählen. Vor dem Falschmachen. Vor der Frage, wie sich das alles in ihren Alltag einfügen soll.

Und da war ihr Perfektionismus. Dieser alte Bekannte, der immer alles im Griff haben wollte.

Genau der wurde zum eigentlichen Thema.

Das war für mich auch so ein Learning, dass man nicht immer alles kontrollieren kann und muss und nicht immer alles perfekt machen muss.

Nicht die Kalorien waren das eigentliche Problem gewesen. Es war der innere Druck. Die Idee, dass jede Mahlzeit sitzen muss. Die Angst, einen Fehler zu machen und damit alles kaputt.

Diesen Griff zu lockern, war der Wendepunkt.

Von 1900 auf 2400 Kalorien

Sandra startete bei 1.900 Kalorien. Dort sah sie schon Erfolge.

Dann aß sie mehr. 2.000 Kalorien. Und nahm weiter ab.

Schritt für Schritt ging es weiter nach oben. Heute pendelt sie sich stabil bei 2.300 bis 2.400 Kalorien ein. Ein Plus von 400 bis 500 Kalorien pro Tag, mit dem ihr Körper besser funktioniert als vorher mit weniger.

Bei einem Versuch mit 2.500 oder 2.600 Kalorien ging es sanft nach oben. Kein Rückschlag. Sondern die klare Antwort, wo ihr Erhalt liegt. Ein Wert, den sie vorher nie gekannt hätte.

Frieden mit dem Essen

Heute klingt Sandras Verhältnis zu Essen ganz anders. Kein Schwarz-Weiß-Denken mehr. Kein Food Fokus. Keine Heißhungerattacken.

Ich habe Frieden mit der Ernährung geschlossen, und es fühlt sich für mich einfach entspannt an.

Süßigkeiten isst sie immer noch. Aber anders. Wenn sie Lust darauf hat. Nicht aus Langeweile. Nicht aus Emotionen. Nicht aus dem Gefühl, dass am Wochenende eh schon alles egal ist.

Und der Effekt hört nicht beim Essen auf. Sandra beschreibt einen ganzen Lifestyle, der sich verschoben hat. Routinen im Alltag. Struktur am Wochenende. Ein bewussterer Umgang mit dem eigenen Körper, mit Sport, mit dem, was sie sich gönnt und wie.

Sie feiert das selbst. Diesen ruhigeren, klareren Modus.

Der Blick von außen

Das fällt auch anderen auf. Wenn Sandra heute in Ruhe ein Stück Schokolade nimmt, kommen die Fragen fast automatisch.

Du isst Schokolade? Wirklich? Das ist aber bestimmt nur heute, oder?

Sandras Antwort ist gelassen. Nein. Immer wenn ich Lust drauf habe.

Genau daran erkennen die Menschen um sie herum die Veränderung. Nicht an einer Zahl. Sondern daran, wie Sandra mit Essen umgeht. Wie ruhig sie geworden ist. Wie sehr das Thema seinen Platz gefunden hat.

Sandras Rat an Dich

Wenn Sandra Dir heute einen Satz mitgeben dürfte, dann diesen:

Hör auf zu überlegen und mach es einfach. Besser heute als morgen. Sonst kommt man immer wieder an denselben Punkt, so wie es bei mir auch war.

Sie kennt den Punkt, an dem der Leidensdruck endlich groß genug wird, um etwas zu ändern. Und sie kennt auch das Gefühl, viel zu lange auf genau diesen Punkt gewartet zu haben.

Sandras Kalorienreise auf einen Blick

  • Start bei Einfach Ernährung: 1.900 kcal
  • Zwischenstopp: 2.000 kcal, weiter abgenommen
  • Stabil heute: 2.300 bis 2.400 kcal
  • Plus gegenüber dem Start: +400 bis +500 kcal pro Tag
  • Mental: kein Schwarz-Weiß-Denken, kein Food Fokus, keine Heißhungerattacken
  • Alltag: klare Struktur, feste Routinen, bewusste Genussmomente
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